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Ratgeber: So schützen Sie Ihr Kind vor Schadstoffen

Guide: Sådan beskytter du dit barn mod skadelige stoffer

Schützen Sie Ihr Kind vor schädlichen Chemikalien

Jeden Tag kommen unsere Kinder mit vielen Produkten in Kontakt, die problematische oder schädliche Chemikalien enthalten können. Als Eltern können wir unsere Kinder nicht vor allem schützen, egal wie sehr wir es wollen. Es wäre einfach eine zu große Aufgabe.

Daher geht es darum, Ihre Stärken zu priorisieren. Investieren Sie dort, wo es sinnvoll ist und wo Sie und Ihr Kind den größten Effekt erzielen. Und denken Sie daran: Sie müssen nicht in Panik geraten oder sich schuldig fühlen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Schadstoffe

Ich habe diesen Blogbeitrag geschrieben, um Ihnen einen Überblick über einige der häufigsten Schadstoffe zu geben. Wenn Sie wissen, was Sie vermeiden sollten und wie Sie es tun, fällt es Ihnen leichter, sich sicher durch den Produktdschungel zu bewegen.

Der Schutz Ihres Kindes vor schädlichen Chemikalien muss nicht zeitaufwändig oder unüberschaubar sein. Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen können Sie einen großen Unterschied machen – diese finden Sie am Ende des Artikels.

Was sind endokrine Disruptoren?

Das menschliche Hormonsystem kann sowohl durch äußere Faktoren (z. B. Ernährung, Kleidung und Raumklima) als auch durch innere Faktoren (z. B. Stress) beeinflusst werden. Endokrine Disruptoren sind Chemikalien, die der Körper mit Hormonen verwechseln kann. Sie können die Hormonrezeptoren des Körpers hemmen oder aktivieren und so den Hormonhaushalt stören.

Diese Substanzen können die Spermienqualität beeinträchtigen, die Pubertät bei Mädchen beschleunigen, Fehlbildungen bei Föten verursachen und das Risiko für Brust- und Hodenkrebs erhöhen. Schon sehr geringe Mengen können zu hormonellen Störungen führen.

Beispiele für hormonstörende Substanzen:

  • Bisphenol-A
  • Parabene
  • Phthalate
  • Pestizide

Diese Schadstoffe sollten Sie kennen

Bisphenol-A

Bisphenol-A – oder Bisphenole – steht auf der EU-Liste der mutmaßlichen endokrinen Disruptoren. In Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, ist es für Kinder unter drei Jahren verboten. Zuvor wurde der Stoff in Babyflaschen und Zitzenbechern aus Polycarbonat-Kunststoff (PC) gefunden, wo geringe Mengen freigesetzt werden konnten. Obwohl der Wert unter dem Grenzwert lag, wurde das Material in Dänemark verboten.

Andererseits zeigen Studien, dass Schnuller-Schnuller mit Polycarbonat-Schilden kein Bisphenol-A abgeben und daher als sicher in der Anwendung gelten.

N-Nitrosamine und N-nitrosierbare Substanzen

Die meisten N-Nitrosamine sind krebserregend und es gibt strenge Grenzwerte, wie viel sie in Produkten für Kinder unter drei Jahren enthalten dürfen – insbesondere in Produkten, die mit dem Mund in Berührung kommen. Nitrosamine kommen in vielen Lebensmitteln wie gesalzenem oder geräuchertem Fleisch, in Kosmetika und in Gummiprodukten wie Naturkautschuk vor.

Bei der Herstellung von Naturkautschuk-Schnullern werden die Nitrosamine durch Waschen entfernt. Alle Schnuller aus Naturkautschuk werden fortlaufend auf nitrosierbare Stoffe geprüft. Beim Benutzen des Schnullers können geringe Mengen freigesetzt werden, allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als z.B. beim Schnuller. Kosmetika oder Lebensmittel.

Parabene

Parabene werden als Konservierungsmittel in Cremes, Shampoos und Kosmetika eingesetzt. In Dänemark ist es seit 2011 verboten, bestimmte Parabene in Produkten für Kinder unter drei Jahren zu verwenden, da sie im Verdacht stehen, hormonstörend zu sein und Allergien auslösen zu können. Produkte mit dem Swan-Label dürfen keine Parabene enthalten.

Die dänische Umweltschutzbehörde empfiehlt, Propylparaben und Butylparaben zu meiden, die häufig in Körperlotionen und Sonnenschutzmitteln enthalten sind.

Parfüm

Parfüm ist ein bekanntes Allergen, das selten eine notwendige Funktion hat. Es kann zu einer lebenslangen Kontaktallergie kommen – die Allergie kann nicht verschwinden, sondern nur schlimmer werden. Daher sollten Sie insbesondere bei Kindern stets auf parfümfreie Produkte zurückgreifen.

Pestizide

Pestizide sind Sprays, die eine endokrinschädigende Wirkung haben können. Bio-Obst und -Gemüse enthält im Allgemeinen weit weniger Pestizide als herkömmliches. Denken Sie jedoch immer daran, Obst und Gemüse gründlich zu waschen, um Rückstände von Pestiziden zu entfernen, auch wenn es sich um Bio-Gemüse handelt.

Phthalate

Phthalate sind chemische Stoffe, die als Weichmacher in Kunststoffen (PVC) eingesetzt werden. Nicht alle Phthalate sind gleichermaßen schädlich, aber einige – darunter DEHP, DBP, DIBP und BBP – gelten als endokrine Disruptoren und sollten gänzlich vermieden werden.