Der Übergang zur Sommerzeit und Winterzeit
Der Übergang zwischen Sommer- und Winterzeit bereitet vielen Eltern Sorgen, aber mit ein wenig Vorbereitung muss er den Schlafrhythmus Ihres Kindes nicht stören.
Als Faustregel gilt, dass Sie den Schlaf Ihres Kindes jeden zweiten Tag um nicht mehr als fünf Minuten – oder etwa 15 Minuten pro Woche – verschieben können, ohne dass es zu einer allzu großen Störung des Rhythmus kommt.
Umstellung auf Sommerzeit
Wenn wir auf Sommerzeit umstellen, werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt – stellen Sie sich das wie die Gartenmöbel vor, die vorgestellt werden müssen. Aus 02.00 Uhr wird 03.00 Uhr und Ihr Kind muss sich daran gewöhnen, eine Stunde früher aufzustehen.
Vorbereitung: Beginnen Sie bereits vier Wochen vor der Umstellung, Ihr Kind mit kleinen Anpassungen an den neuen Rhythmus zu gewöhnen.
Umstellung auf Winterzeit
Wenn wir auf Winterzeit umstellen, wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt – wie die Gartenmöbel, die in den Schuppen gestellt werden. Aus 03.00 Uhr wird 02.00 Uhr und Ihr Kind muss sich daran gewöhnen, etwas länger zu schlafen.
Vorbereitung: Sie müssen den Rhythmus nicht vorher ändern. Stattdessen können Sie in den folgenden Wochen den Schlaf und die Mahlzeiten des Kindes schrittweise an die neue Zeit anpassen.
Warum ein schrittweiser Übergang wichtig ist
Wenn Babys 3–4 Monate alt sind, beginnt sich ihr Tagesrhythmus zu stabilisieren. Im Gegensatz zu Erwachsenen fällt es kleinen Kindern schwer, die Routinen eine ganze Stunde lang durchzuhalten, da all ihre Sicherheit mit festen Mustern verbunden ist.
Der zirkadiane Rhythmus und die wiederholten Routinen geben dem Kind Seelenfrieden. Eine plötzliche Veränderung kann zu Unruhe und Schlafproblemen führen, insbesondere bei Kindern, die zusätzliche Sicherheit benötigen.
Der gesamte zirkadiane Rhythmus ist betroffen
Beim Übergang geht es nicht nur um Kuschelzeit und Aufwachen – alle Routinen während des Tages sind betroffen. Achten Sie darauf, dass Essenszeiten, Nickerchen und Aktivitäten schrittweise verschoben werden, damit das Kind einen reibungslosen Übergang erlebt.
Achten Sie besonders darauf
- Puttzeiten
- Essenszeiten
Mit Ruhe, Vorbereitung und kleinen Anpassungen kann Ihr Kind seine Sicherheit bewahren – und Ihnen gelingt der Übergang sowohl in die Sommer- als auch in die Winterzeit.
